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Recycling Firma vergräbt 1400 Tonnen Müll

Umweltskandal an der Grenze!

In unserem Wochenblatt vom 02.04.16 steht ein erschreckender Artikel: 
„Eine Lustenauer  Recycling Firma vergräbt  1400 Tonnen Müll“ 

Ich frage mich – WIE kann das heutzutage noch passieren!?
Dem Zeitungsbericht nach hat ein aufmerksamer Passant vor zwei Wochen den Stein ins Rollen gebracht. Er bemerkte Kunststoffreste  in einem Erdwall, den das Unternehmen zu Lärmschutzzwecken am Rande eines Firmen Areals angelegt hat. Er informierte die Behörden und  diese wurden nach und nach fündig. 
Kunststoffreste, Batterien, Straßenkehricht, Restmüll – alles illegal vergraben auf einem Firmengelände. 

Offenbar wurde über Jahre hinweg tonnenweise Müll deponiert, anstatt ihn ordnungsgemäß zu entsorgen. Der Geschäftsführer dieser  Firma spricht von 1400 Kubikmeter Material, die unzulässig vergraben wurden. 
Jetzt stellen Sie sich einmal vor, wie viele Jahre diese Deponie schon lagerte und wieviel Flüssigkeit von diesen Ablagerungen in das Grundwasser lief. Der Skandal ist so groß, dass der Geschäftsführer dieser Firma zugegeben hat, dass er auch eine Beeinträchtigung des Grundwassers nicht ausschließt!
Wie ich finde ein sehr harmloses Zugeständnis. 

Leider gibt es sehr viele Skandale um unser wichtigstes Lebensmittel WASSER!
Z.B. Was passierte mit den Mülldeponien aus der Vergangenheit -  und da gab es eine Menge davon. Diese sieht man heute natürlich nicht mehr, weil sie vergraben und verwachsen sind mit Sträuchern, Bäumen usw. Jedoch geht die Verrottung weiter, die entstehenden Gewässer sickern in das Grundwasser. 

Laut der deutschen UNESCO Kommission e.V   wird ein Weltwassertag seit 1993 jährlich am 22.März begangen. Er steht in jedem Jahr unter einem anderen Thema. Der Weltwassertag ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Die UNESCO  General-versammlung hat den Weltwassertag in einer Resolution vom 22. Dezember 1992 ausgerufen. 

Der Weltwassertag 2010 hatte das Thema „Wasserqualität“. Dazu veröffentlicht die UNESCO wörtlich: 
Die Lebensqualität des Menschen hängt ebenso wie die Gesundheit des Ökosystems von der Qualität des Wassers ab. Krankheitserreger im Trinkwasser verursachen jährlich den Tod von mehr als 
1,5 Millionen Kindern. Zwei Tonnen Abwasser laufen täglich ungefiltert in unsere Wasservorkommen. 

Jetzt schreiben wir das Jahr 2016 – und immer noch werden Grenzwerte von Schadstoffen ständig verändert. Wenn ein Grenzwert von irgendeinem Schadstoff wieder neu definiert wird, heißt es oftmals in den Verordnungen n i c h t  Keim-FREI  sondern Keim-ARM!
Das ist ein feiner – aber wichtiger Unterschied für die Qualität unseres Trinkwassers. 
Woher kommt unser Trinkwasser? 
Es stammt entweder aus Oberflächenwasser, das aus Seen und Flüssen entnommen wird,  oder vom Grundwasser, das aus Brunnen  geschöpft wird. 

Wir sollten auch folgendes nicht vergessen:

Auf dem langen Weg des Wassers - vom Ursprung bi

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Unser Trinkwasser ist in Gefahr!
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